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Als echt linksrheinisch geborener Kölner
muss ich ein paar persönliche Perspektiven dieser Stadt
loswerden. Wer Köln kennt, weiss, dass diese Stadt tausend Gesichter
hat und jedem etwas zu bieten. Hier findet sich der quirlige Hamburger
ebenso zurecht wie der kauzige Schwabe.
Es gibt aber ein paar kleine und grosse Dinge, die ganz besonders
zu Köln gehören:
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Karneval
Der Kölner Karneval blickt auf eine lange Geschichte zurück: schon im
14. Jahrhundert (als Düsseldorf noch eine Schafsweide war) sind die Kölner mit
hölzernen Fratzen grölend durch die Strassen
gezogen. Was es dabei mit der 11 auf sich hat? Es war und ist einfach die
närrische Zahl - so beginnt der Karneval in Köln immer pünktlich am Elften
Elften jedes Jahres, natürlich genau um elf Uhr elf. Traditionsgerecht
wird dann die Session (Sässiohn - nicht Ssäschnn) auf dem Altermarkt
eingeläutet - einem der ältesten Plätze im Herzen Kölns.
Ein paar Links zum Weiterschunkeln:
Festkomitee Kölner
Karneval
Karnevalsseite der Kreissparkasse
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Kölsch
Das berühmte obergärige Kölner Bier in der schlanken Stange. Kölsch darf nur in
Köln und näherer Umgebung gebraut werden, im Moment kennen wir etwa 30
verschiedene Sorten. Übrigens: ein echtes Kölschglas erkennt man am
Fassungsvermögen von nur 0,2 Liter und einem hauchdünnen Rand.
Achim Stump hat mal die
aktuellen und historischen Kölschmarken zusammengestellt.
Aber Vorsicht, lieber Immigrant: nicht jedes Kölsch ist seinen Namen wert.
Die Guten (da sind wir Kölner uns mal einig):
Früh Kölsch,
Gaffel Kölsch,
Reissdorf Kölsch and
Päffgen
Kölsch.
Richtig schlecht sind dagegen z.B. Peters, Küppers and Ganser.
Ausserdem gibts eine weitere Seite zur
Kölschgeschichte und sogar einen
Brauhaus-Wanderweg.
Die zweite Bedeutung von Kölsch ist natürlich der Kölner Dialekt. Ein
nettes Beispiel:
Asterix op Kölsch. Viel Spass!
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Kölner Dom
Kein Kölner könnte sich seine Stadt ohne ihr Symbol vorstellen,
den über 750 Jahre alten Dom. Als Wunder gilt noch heute, dass
der Dom im Zweiten Weltkrieg unzerstört blieb, obwohl rund um ihn
herum kein Haus mehr stand.
Auf der
Dom-Webcam ist er live zu
sehen und
hier
kann man ihn auch hören. Wer mehr über den Dicken Pitter, die grösste
frei schwingende Glocke der Welt, erfahren will oder genaueres über
den Dom selbst, dem sei die
offizielle Dom-Seite wärmstens
empfohlen.
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Nachtleben
Für die beste Kneipen- und Discoszene im Rheinland ist Köln ja
bekannt. Die folgende kleine Tip-Liste ist rein subjektiv,
natürlich gibts viel mehr und am Besten entdeckt man alles selbst.
Wer weitere online-Tips sucht, findet sie am besten auf den
zahlreichen Kölner Info-Seiten (siehe weiter unten unter Sites und Infos).
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Flanagans, Alter Markt 36
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Bekanntester Irish Pub in Köln. Dance floor meist so ab zehn, natürlich
Darts und Pool. Hier trifft sich eher internationales Volk, besonders
am Wochenende gute Stimmung mit sehr gemischtem Publikum. Bietet jedem
was, deswegen gute Adresse besonders dann, wenn man mit vielen Leuten
unterwegs ist.
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Flotte, Zülpicher Platz
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Kölsche In-Kneipe im Quartier Latäng. Hier dominieren
Karnevals- und Stimmungsmusik, man tanzt je nach Füllungsgrad (der Kneipe)
auf den Tischen. An Wochenenden ab zehn schon ordentlich voll.
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Hemingway, Friesenstr. 43
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Kleiner Club mit kleiner Disco im Keller, gute Musik und
Club-Atmosphäre.
Vorsicht: meist wird gepflegte Kleidung erwartet (keine
Turnschuhe!).
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Herbrands, Herbrandstr. 21
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Sehr offene und gemütliche Kneipe mit sehr grossem Biergarten. Hier
treffen sich vor allem Studenten, Künstler und Ehrenfelder (und alles sonstige!). Montags
und Donnerstags 70/80ies Disco, am Wochenende mainstream.
Nachteil: Küppers Kölsch.
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Live Music Hall,
Lichtstrasse 30
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Einer der grösseren Tanzschuppen Kölns, gleichzeitig Konzerthalle.
An Freitagen abwechselnd 80ies-Party, 70/80/90ies-Party,
Depeche-Mode-Party. Ausserdem gibts Freitags von 21-23 Uhr Freibier.
Samstags Hard'n'Heavy.
Vorsicht: in den kälteren Jahreszeiten voller, dann z.T. extrem
lange Schlangen, also warm anziehen!
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Roxy, Aachener Str. 2
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Wenn die letzten Läden im Quartier Latäng und Friesenviertel dicht
machen (3 Uhr morgens), gehts im Roxy erst los: der Nachtclub ist
von 0 - 6 Uhr morgens geöffnet. Optimal zum outchillen bei Kaffee
und Tomatensaft.
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Wiener Steffie, Quatermarkt 5
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Mallorca in Köln. Wer von Karneval und Ballermann nicht genug kriegen
kann, ist hier goldrichtig. Sonnenverbrannte Blondinen, reife Friseusen
und was das Herz sonst noch begehrt. Geöffnet Mittwochs (nix los) und
am Wochenende. Optimal für die monatliche geschmacklose Sauftour. Öfter
geht aber nicht, denn der Laden ist ordentlich teuer.
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Sites und Infos
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